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POWTECH 2004

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TechnoPharm 2005 –
Life Science Prozesstechnologien für Pharma, Food, Cosmetics

Die TechnoPharm ist das in Europa führende Forum für die Verantwortlichen in Entwicklung, Herstellung und Analytik pharmazeutischer, kosmetischer, diätetischer und Health Food Produkte. Den aktuellen Informationsstand auf den Punkt gebracht, die wesentlichen Trends gebündelt und den Fokus auf die höchst anspruchsvolle Steriltechnik – das sind die Merkmale der TechnoPharm 2005. Auf dieser internationalen Fachmesse wird der kurze Innovationszyklus dieser Branchen sichtbar. Neue Wirkstoffe in verbesserten und neuentwickelten Präparaten oder beispielsweise auch der stetig wachsende Bedarf an Nahrungsergänzungsmitteln und neuen Kosmetikprodukten machen neue Verfahren nötig. Parallel hierzu verändert sich laufend das Anforderungsprofil an die Qualitätssicherung und Validierung.

Dabei ist die Parallelität zur POWTECH bewusst hergestellt, denn eine Vielzahl von Arzneien, Kosmetika, Sportler- oder Heilnahrung besteht aus Pulvern. Diese beiden Fachmessen bieten dem Besucher also echte Synergien durch die technologische Verzahnung von mechanischer Verfahrenstechnik und Anlagen für die Pharmaproduktion. Das zentrale Thema auf dieser Messe ist dabei die absolut keimfreie, also sterile Produktion sowohl flüssiger, pastöser als auch fester Produkte. Die keimfreie Produktion stellt höchste Anforderungen an Ingenieure, Planer und Betreiber von Pharmaanlagen. Schon die pharmagerechte Aufbereitung von keimfreiem Wasser ist dabei eine Kunst für sich. Eines der „heißen Eisen“ auf der diesjährigen TechnoPharm ist der Schutz der Verbraucher vor gefälschten Arzneimitteln. Gezeigt werden erste Entwicklungen von fälschungssicheren Verpackungen.

Packende Informationen

Raubkopien und Produktfälschungen stellen in der Pharmaindustrie ein zunehmendes Problem dar, das sich nicht nur in Umsatzeinbußen von rund 17 Mrd. Euro jährlich niederschlägt, sondern in weit höheren Folgekosten durch unwirksame oder toxische Arzneimittel. „Arzneimittelfälschungen und fälschungssichere Verpackungen“ sind deshalb ein Schwerpunktthema des Themen-Pavillons „Verpackung“, der gemeinsam mit den Fachzeitschriften „Pharma+Food“ und „neue Verpackung“ veranstaltet wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Thema „Compliance – die sichere und nutzerfreundliche Verpackung“, bei dem sich alles darum dreht, die ordnungsgemäße Einnahme von Medikamenten durch eine anwendungsgerechte Verpackung sicherzustellen. Denn durch falsche Einnahmen von Arzneien (Non-Compliance) entstehen alleine in Deutschland – so die Schätzungen von Experten – jährlich Folgekosten in Höhe von 10 Mrd. Euro.

Vorbildliche Gestaltungsbeispiele und ihre technische Umsetzung sind deshalb fester Bestandteil des Themen-Pavillons in Halle 12, in dem Experten aus der Praxis den Besuchern Rede und Antwort stehen.

1st European Congress on Life Science Process Technology

Parallel zur Messe bietet der neue Kongress „1st European Congress on Life Science Process Technology“ ein herausragendes Diskussionsforum: Die Life Science Märkte sind durch die Umwälzungen im Gesundheitswesen in ständiger Bewegung und zeigen eine äußerst dynamische Entwicklung. Kürzere Produktionszyklen und Patentlaufzeiten setzen viele Unternehmen unter erheblichen Druck: Rationalisierung und Produktivitätssteigerungen sind der einzige Ausweg, um im wachsenden Wettbewerb zu bestehen. Der Kongress präsentiert deshalb neue Lösungen in der Prozesstechnologie, um im Spannungsfeld aus Kosten, Produktivität, Qualität und Effizienz erfolgreiche Wege aufzuzeigen. Ein weit gespanntes Themenfeld von der Automatisierungstechnik über die aseptische Verarbeitung bis zur Reinraumtechnik bietet zahlreiche Ansatzpunkte zur Diskussion mit den Experten.

Der Kongress „1st European Congress on Life Science Process Technology“ wird organisiert von der Arbeitsgemeinschaft für pharmazeutische Verfahrenstechnik e. V. (APV), dem Ideellen Träger der Fachmesse TechnoPharm.

Life Sciences – der Zukunftsmarkt*

Mit der TechnoPharm positionierte die NürnbergMesse eine Veranstaltung im zukunfts- und prestigeträchtigen Markt der “Life Sciences” – der Wissenschaften vom Leben, die biotechnologische Methoden zusammenfassen, die die Gesundheit und Ernährung des Menschen betreffen.
Die pharmazeutische Industrie ist ein hochinnovativer Industriezweig mit großen Zukunftsperspektiven. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es etwa 500 Arzneimittelhersteller. Die Bandbreite der Unternehmensgrößen erstreckt sich von Apotheken, die Arzneimittel unter eigenem Namen verkaufen, bis hin zu rund drei Dutzend multinationalen Konzernen, die ihre Produkte weltweit vertreiben. In der deutschen Pharma-Industrie sind kleine und mittelständische Unternehmen in der Mehrzahl. Die pharmazeutische Industrie in Deutschland zählte 2004 im Durchschnitt insgesamt knapp 114.000 Mitarbeiter und stellte pharmazeutische Erzeugnisse im Wert von 20,9 Milliarden Euro her – ein seit Jahren steigender Wert.

Die Bundesrepublik Deutschland exportierte im Jahr 2004 Pharmazeutika im Wert von 28,7 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 29 % gegenüber dem Vorjahr. Zur gleichen Zeit wurden pharmazeutische Erzeugnisse im Wert von 22,2 Mrd. Euro in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Dies stellt einen Anstieg von 15 % gegenüber 2003 dar. Hauptlieferant pharmazeutischer Erzeugnisse nach Deutschland ist Irland, gefolgt von den USA, der Schweiz und Frankreich. Das Vereinigte Königreich rückt auf Platz fünf und Italien auf Platz sechs.

Die wichtigsten Pharma-Märkte der Welt sind Europa, Nordamerika und Japan – 86 % des Gesamtumsatzes auf dem Weltpharmamarkt wird von diesen Staaten abgedeckt. Der Umsatz mit Arzneimitteln lag weltweit 2004 nach Schätzungen des Instituts für Medizinische Statistik (IMS Health) mit insgesamt 545,2 Mrd. US-Dollar rund 17 % über dem Vorjahresniveau.

Der Umsatz von Nordamerika ist um 7,8 % auf 247,7 Mrd. US-Dollar gestiegen und stellt damit fast die Hälfte (45 %) des weltweiten Pharmamarkt-Umsatzes in 2004. Der Pharmamarkt in Europa wuchs um 34 % auf 154,6 Mrd. US-Dollar an. Lateinamerika steigerte seinen Umsatz im Jahr 2004 um 41 % auf 24,5 Mrd. US-Dollar, was eine enorme Verbesserung darstellt, da der Umsatz im Jahr 2002 noch um 10 % gesunken war.

* Quelle: BPI – Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie

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