OBSERVERTM
Zweite Generation des innovativen Detektionsgeräts für metallische Verunreinigungen
in Aluminium-Produktverpackungen
Herkömmliche Metallsuchgeräte, die in der Industrie zur Qualitätskontrolle eingesetzt werden, erzeugen ein elektromagnetisches Wechselfeld. Eventuelle metallische Verunreinigungen zu prüfender Produkte lenken die Feldlinien ab und können als elektrisches Signal ausgewertet und sichtbar gemacht werden. Diverse Störgrößen können jedoch die erreichbare Detektionsgenauigkeit beeinträchtigen. Die wichtigsten Störgrößen sind der Produkteffekt (wechselnde Leitfähigkeit durch schwankende Feuchte, schwankenden Salzgehalt und/oder schwankende Temperatur) und die Einflüsse metallisierter Verpackungen (z.B. aluminiumbeschichteter Folien). Letztere kommen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie vermehrt zum Einsatz,
da die diffusionshemmenden Eigenschaften die Produkthaltbarkeit deutlich erhöhen. Die bislang einzige Methode einer zuverlässigen Metalldetektion in Aluminiumverpackungen ist der Einsatz von Röntgenstrahlen. Diese Technologie ist allerdings sehr teuer und erfordert aufgrund des notwendigen Strahlen-schutzes äußerst aufwändige Sicherheitsmaßnahmen.
Der Metalldetektor Sartorius OBSERVERTM hingegen kommt ohne diese – teils immer noch umstrittene und für Hersteller sehr aufwendige - Technologie aus und liefert ohne zeitintensive Feineinstellung optimale Ergebnisse, frei vom Einfluss aluminiumbeschichteter Verpackungen und/oder instabiler Produkteigenschaften.
Das Gerät ist mit speziell entwickelten Sensoren ausgestattet, die auf Basis der Magnetfeldmesstechnik arbeiten. Die zu prüfenden Produkte, wie beispielsweise Babynahrung in aluminiumverschlossenen Verpackungen, werden bei der Kontrolle durch den OBSERVERTM zunächst am Bandeinlauf vormagnetisiert.
Der Magnetfeldsensor misst anschließend den Remanenzmagnetismus eventuell vorhandener metallischer Bestandteile. Edelstahl-Verunreinigungen (V2A) – wie sie in normalen Produktionsprozessen vorkommen können - sind durch Abscheren oder Verformen in ihrer Kristallstruktur verändert und somit magnetisierbar und werden durch die Magnetfeldsensoren zuverlässig detektiert. All diese Vorteile bietet der Sartorius OBSERVERTM selbst bei hohen Geschwindigkeiten von Transportbändern.
Der Sartorius OBSERVERTM ist ein Metallsuchgerät, welches prädestiniert ist
für die Kontrolle von Verbundverpackungen von Chips oder Fertiggerichten, Joghurtbechern mit Aluminiumdeckeln oder BIisterverpackungen von Tabletten. Da Aluminium keine magnetischen Eigenschaften hat, ist es für den Metalldetektor Sartorius OBSERVERTM praktisch durchsichtig und ermöglicht so, das eigentliche Endprodukt auf metallische Kontamination überprüfen zu können.
Die neue Generation bietet mit dem Sartorius OBSERVERTM 300 nun eine größere Detektionsbreite und ermöglicht - neben der Untersuchung von Stückgütern – jetzt auch eine Untersuchung von Schüttgutströmen. Zudem bietet der OBSERVERTM 300 eine volle Integrationsfähigkeit in das Qualitätssicherungs-system Sartorius ProControl für Windows zur Gewährleistung einer lückenlosen Aufzeichnung von Metallverunreinigungen im Sinne üblicher Regularien.
Der Metalldetektor dient nicht nur dem Verbraucherschutz (z.B. im Sinne des
IFS = International Food Standard), sondern er kann auch frühzeitig auf defekte Maschinen hinweisen, aus denen sich die aufgespürten Teile gelöst haben. Weitere Anwendungsgebiete neben der Prüfung aluminiumverpackter Produkte in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie können zukünftig beispielsweise auch die Detektion von Produktströmen in Edelstahlrohren sein.
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