NTERPLASTICA 2005 Moskau:
Mit Innovationen ganz stark im russischen Markt - 25.000 Experten besuchten die führende Messe für Kunststoff und Kautschuk
Mit eindrucksvollen Innovationen aus den Bereichen Maschinenbau, Rohstoffherstellung und -verarbeitung sowie einer sehr guten Besucherresonanz bestätigte die INTERPLASTICA 2005 Moskau ihre Stellung als führende Fachmesse für Kunststoff- und Kautschuktechnologie im russischen Markt. Mehr als 25.000 Experten aus der gesamten russischen Föderation und den benachbarten Staaten kamen vom 13. bis 16. Dezember ins Messegelände Zao Expocentr in Krasnaja Presnja, um sich auf der INTERPLASTICA und der gleichzeitig stattfindenden UPAKOVKA / UPAK ITALIA, Fachmesse für Verpackungstechnologie, zu informieren. Dabei kam es an den Ständen der ausstellenden Unternehmen nicht nur zu lebhaften Geschäftsgesprächen, sondern auch zu zahlreichen Abschlüssen.
Zufrieden zog Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH, Bilanz: "Es ist eindeutig festzustellen, dass die Kunststoffindustrie in besonderem Maße vom wirtschaftlichen Aufschwung in Russland profitiert. Und einmal mehr hat sich bestätigt: Wer in diesem dynamischen Wachstumsmarkt erfolgreich sein will, für den ist Präsenz vor Ort unerlässlich. Die INTERPLASTICA hat sich als Tor zum russischen Markt bewährt. Mit der Kompetenz, mit der die Messe Düsseldorf die K zur weltweiten Leitmesse der Kunststoff- und Kautschukbranche entwickelt hat, hat sie auch die Position der INTERPLASTICA weiter ausgebaut."
Die INTERPLASTICA war mit einer belegten Nettofläche von rund 10.000 Quadratmetern und 450 ausstellenden Unternehmen komplett ausgebucht und so groß wie nie zuvor. Länderbeteiligungen mit offizieller Förderung gab es aus Deutschland, Italien und Österreich. Deutsche, russische und italienische Anbieter stellten die größten Ausstellerkontingente: Deutschland mit 120 Unternehmen, Russland mit 110 Ausstellern (gegenüber 70 zur Vorveranstaltung!) und Italien mit 90 Anbietern.
Für die deutschen Hersteller hat sich Russland zu einem der wichtigsten Exportmärkte entwickelt, es belegt nach den ersten drei Quartalen 2005 den dritten Platz in der Rangfolge der bedeutendsten Absatzländer, berichtet Lilli Rudnick vom Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA: "In der vergangenen Dekade hat der Verbrauch von Kunststoff und Kautschuk in Russland kontinuierlich zugenommen und die aktuell wachsende Wirtschaftskonjunktur lässt erwarten , dass sich der positive Trend auch in nächster Zeit fortsetzen wird. Auf Grund der gestiegenen Qualitätsansprüche ist die verarbeitende Industrie in Russland mehr und mehr gefordert, anspruchsvolle Teile zu produzieren. Damit verbunden ist der wachsende Bedarf an hochwertigen Ausrüstungen. Die russische Kunststoff- und Gummiindustrie hat auf die veränderten Anforderungen reagiert und in den vergangenen Jahren kräftig in moderne Technologien investiert."
Diese Einschätzung bestätigt Mario Maggiani, Deputy General Manager des italienischen Maschinenbauverbandes Assocomaplast: "Der russische Markt für Maschinen und -anlagen zur Kunststoff- und Gummiverarbeitung wird für die italienischen Anbieter immer interessanter und hat in seiner Bedeutung erstmals China überholt. Die hohe Qualität und innovative Technik der westeuropäischen Maschinen wird inzwischen sehr geschätzt, die italienischen Firmen sind mit den geschäftlichen Ergebnissen der INTERPLASTICA 2005 zufrieden."
In diesem Jahr gab es auch eine Gemeinschaftsbeteiligung taiwanesischer Aussteller. Paggy Shen, Executive Secretary der Taiwan Association of Machinery Industry: "Russland ist neben Indien, Brasilien und China einer der Wachstumsmärkte für Anbieter aus Taiwan, denn hier besteht eine großes Interesse u.a. an Anlagen zur Extrusion von Röhren. Die taiwanesischen Firmen nehmen an der INTERPLASTICA teil, um neue Kundenkontakte zu etablieren, aber auch, um Repräsentanten im Land zu finden."
Die INTERPLASTICA-Aussteller zeigten sich mit dem regen Besucherstrom sehr zufrieden, besonders hervorgehoben wurde das gezielte Interesse der Experten. Herbert Kaindl, Sales Area Manager des österreichischen Unternehmens Engel: "Vor allem der Markt für Spritzgießmaschinen in Russland entwickelt sich sehr gut, und zwar in allen Bereichen - ob für Verpackung, Automobilzubehör oder für den technischen Spritzguss. Für uns hat es sich sehr bewährt, mit einer vergrößerten Exponatpräsentation auf der Messe vertreten zu sein, wir haben zahlreiche viel versprechende Anfragen registriert."
Für Plastautomatic Company, Kunststoffmaschinenbauunternehmen aus Moskau, ist die INTERPLASTICA die wichtigste Messe in der gesamten russischen Föderation, hier werden Innovationen erstmals vorgestellt. Irina Podolskaya, Assistentin des Generaldirektors: "Die Messe hat sich etabliert und ist sehr gut besucht. Besonders interessant sind die neuen Kundenkontakte - rund ein Drittel der Beziehungen zu Neukunden, die wir im Laufe eines Jahres etablieren können, ergeben sich dank der INTERPLASTICA. Die Besucher kommen aus ganz Russland und allen GUS-Staaten nach Moskau."
Auch bei der Firma Atlant aus Weißrussland konzentriert man inzwischen seine Messeaktivitäten auf die INTERPLASTICA. So berichtet Viktor Nemera, Marketing Division Manager: "Auf keiner anderen russischen Messe können wir so viele Geschäfte anbahnen und auch abschließen. Unsere Kunden und potenziellen Kunden - Hersteller von Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik, Zulieferfirmen der Automobilindustrie, Kabelwerke und die Elektroindustrie - treffen wir auf der INTERPLASTICA."
Ergänzt wurde das Angebot der Aussteller durch die "RePlast - 2005" Plastics Recycling Conference, die vom russischen Fachmagazin "The Plastiks: Plastics Processing Industry" gemeinsam mit Messe Düsseldorf Moskau erfolgreich veranstaltet wurde.
Die nächste INTERPLASTICA in der russischen Hauptstadt wird vom 30. Januar bis 2. Februar 2007 stattfinden.
Nähere Informationen gibt es im Internet unter
http://www.interplastica.de
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