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Zahnkolloidmühle
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Nomenklatur:
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1.0 Mechanische Mischer
1.4 Homogenisiermühlen |
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Aufbau: In einem konischen normal-, kreuzverzahnten oder gelochten Stator läuft ein schnelldrehender, ebenfalls konischer und verzahnter Rotor.

Mischvorgang: In dem konischen, verzahnten Stator läuft ein ebenfalls verzahnter Rotor mit schwach abweichender Konizität, so dass sich ein in Durchflussrichtung enger werdender Ringspalt ergibt. Gelangt nun das Mahl- bzw. Mischgut in den Ringspalt, der sich je nach gewünschtem Zerkleinerungsgrad verstellen lässt, so ist dieses Mischgut wegen des hohen Schergefälles zwischen Rotor und Stator großen hydrodynamischen Kräften ausgesetzt. Hierbei wirken starke Scher-, Schneid- und Reibkräfte auf das Produkt ein. Die Mahlsatzverzahnung lässt ihrerseits Schwingungen hoher Frequenz entstehen, die hohe Zug- und Druckkräfte hervorrufen. Schließlich vervielfachen die intensive Verwirblung und die damit auftretenden Prallkräfte den Zerkleinerungs- und Mischeffekt. Zerkleinerungsgrad und Durchsatzleistung hängen, abgesehen von den Eigenschaften des Produktes, von der Größe und Verzahnung des verwendeten Mahlsatzes ab.

Anwendungsgebiete: Feinstzerkleinern, Homogenisieren, Emulgieren, Dispergieren, Mikronisieren, Desagglomerieren und Intensiv-Mischen aller flüssigen bis pastösen Produkte.

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© Mischer-Handbuch, Vulkan-Verlag GmbH
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