
Übersicht über die Grundprinzipien von Schneidmühlen
a + b) Strangschneider
c, d, e, f) Haufwerksschneider
1 Rotormesser
2 Zuführband
3 Messerwalze
4 Ständer- bzw. Gegenmesser
5 Rückschlagsicherung
6 Rost
7 Auswurfkanal
8 Antriebswelle mit Lagerung
9 Rotormesser
10 rotierender
Rost |
Im Bild sind die wichtigsten Grundprinzipien für
Schneidmühlen dargestellt, deren Rotationsachse bzw. Kurbelantrieb bei Scheren horizontal oder vertikal angeordnet sein kann. Sie lassen sich in Strang- und Haufwerksschneider einteilen. Bei den Strang-oder Bandschneidern, auch Stranggranulatoren genannt, wird das zu zerkleinernde Gut mittels Zuführwalzen oder bändern in Form eines endlosen Stranges der Schnittstelle zugeführt, wo es zwischen einem feststehenden Ständermesser und einer rotierenden Messerwalze oder Messerblättern zerschnitten wird. Die Schneidlänge ergibt sich aus der einstellbaren Vorschubgeschwindigkeit sowie der Schnittfrequenz. Je nach Konstruktion ist das Zerschneiden breiter Bänder oder mehrerer Stränge auf einmal möglich (a, b). Soll dagegen stückiges Mahlgut einzeln oder im Haufwerk zerkleinert werden, so werden Haufwerksschneider, bei denen das Aufgabegut einem Aufgabeschacht zugeführt wird, verwendet (c, d, e, f). Derartige Schneidmühlen sind vielfach mit einem Rost bzw. Sieb ausgestattet, um genügend zerkleinerte Partikeln passieren zu lassen. Die zu groben Partikeln werden im inneren Kreislauf mehrfach beansprucht und bei entsprechendem Zerkleinerungsfortschritt ebenfalls durch die Trennfläche getrieben. |