 |
Die Kolloidmühle zerkleinert nach dem Rotor/Stator-Prinzip. Zwischen den verzahnten Flächen der Rotor- und Statorscheibe werden in einem engen Spalt dünnflüssige bis hochviskose Produkte zerkleinert, dispergiert oder homogenisiert. Dabei wird das Produkt solange im Kreis gefahren, bis es die gewünschte Feinheit erreicht hat. Durch den engen Spalt und die hohe Drehzahl entsteht ein hohes Schergefälle, das für die Zerkleinerungswirkung verantwortlich ist. Das Schergefälle kann über den Mahlspalt stufenlos eingestellt werden.
Die Haupteinsatzgebiete liegen im Bereich der Lebensmittelherstellung (z. B. Nusspasten, Fruchtsäfte, Mayonnaisen, Salatsaucen) und der Farben- und Lackindustrie (z. B. Dispersionen). Weitere Einsatzgebiete findet man in der Chemie (z. B. Schmierfette und Emulsionen) sowie in der Kosmetik (Crèmen, Salben, Zahnpasten, Rasierseifen). |