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Hochdruckhomogenisatoren

Hochdruckhomogenisatoren gehören zu der Gruppe der Strömungsdispergiermaschinen, die nach dem Druckentspannungsprinzip arbeiten. Zu ihrem charakteristischen Aufbau gehören zwei Funktionseinheiten: Eine Hochdruckkolbenpumpe und ein Homogenisierventil. Die Hochdruckkolbenpumpe sorgt mit Hilfe mehrerer Kolben für einen druckunabhängigen und nahezu pulsationsfreien Volumenstrom. Es können Drücke bis zu 1000 bar, bei Homogensiatoren im Labormaßstab sogar bis 2000 bar aufgebaut werden. Der Durchsatz von Technikums- und Produktionsanlagen reicht von 30 l/h bis 8000 l/h.
Im Ventil des Hochdruckhomogenisators wird durch das Aufpressen des Ventilkörpers auf den Ventilsitz der Homogenisierspalt soweit verengt, bis sich der gewünschte Druckverlust eingestellt hat. Das Fluid durchströmt den Ventilsitz und fließt dann radial durch den nur wenige Mikrometer breiten Homogenisierspalt. Dabei verändert sich der Volumenstrom von etwa 6 m/s auf bis zu 300 m/s. Nach dem Verlassen des Homogenisierspalts prallt das Fluid auf den Prallring und verlässt anschließend das Ventil über einen Auslass.
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