1.) Feste Siebe und feste Roste
Für einfache Siebprozesse im Grob- und Mittelkornbereich werden teilweise feste Roste oder feste Siebe eingesetzt. Bei diesen Sieben rutscht das Siebgut über den geneigten Siebboden und die Siebung erfolgt aufgrund der Schwerkraft.
2.) Siebmaschinen
Rost-Siebmaschinen
Die Elemente des Siebbodens (Roststangen, Rollen etc.) werden relativ zueinander bewegt. Dadurch wird das Siebgut auch transportiert.
Wäzsiebe/ Trommelsiebe
Der Siebboden eines Wälzsiebes ist als Trommel ausgeführt. Bei einer Rotation der Trommel um die waagerechte Achse kommt es zu einer Umwälzung des Siebgutes bei gleichzeitigem Transport.
Wurfsiebe
Sind ähnlich wie Schwingförderer gestaltet, jedoch wird das Siebgut über ein Sieb transportiert.
Bei Wurfsieben wird die Bewegung senkrecht zur Siebbodenebene kombiniert mit horizontalen und vertikalen Komponenten; Taumelbewegung.
Zu den Wurfsieben gehören:
• Ellipsenschwinger
• Stößelsiebe
• Linearschwinger
• Kreisschwinger
Plansiebe
Bei Plansieben findet eine Bewegung nur in der Ebene des Siebbodens statt. Sie sind geeignet für feinkörniges und siebfreundliches Gut und werden oft kombiniert mit Luftstrom.
3.) Strömungssiebe
Besitzen einen festen Siebboden / Rost. Das Siebgut wird als Suspension auf diesen stark geneigten Rost aufgegeben. Durch die starke Neigung des Rostes ist die Trennkornweite sehr viel geringer als die Sieböffnungsweite und das Sieb neigt daher nicht so leicht zum Zusetzen.
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