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Statischer Schlaufenmischer (-reaktor) für kontinuierlichen Betrieb
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Nomenklatur:
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3.0 Strömungsmischer
3.4 Schlaufenmischer (-reaktor) |
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Aufbau: Zylindrischer Behälter mit zentralem Einsteckrohr, zentraler Eintrittsdüse und ringförmig angeordnetem zentral-symmetrischem Ausgang.

Mischvorgang: Die Mischpartner treten über eine den Produkt-eigenschaften angepasste Treibstrahldüse in die Mischzone ein. Dort erfolgt eine intensive Durchmischung durch zwangsgeführte kontinuierliche Rezirkulation (Produktstromumlenkung). Gleichzeitig wird über die Treibstrahldüse entsprechend dem Mischerdurchsatz ständig neues Mischgut in den Kreislauf eingemischt. Das Mischgut verlässt den Mischer über einen zentralsymmetrischen Ringspalt, der mit Austrittsrohren verbunden ist. Die Impulswirkung des Treibstrahls sorgt für intensiven Stoff- und Energieaustausch und für die Aufrecht-erhaltung der Schlaufenströmung. Das Mischverhalten des Apparates kann optimal an die Mischaufgabe angepasst werden, da der innere (und gegebenenfalls ein äußerer überlagerter) Kreislaufstrom in weiten Grenzen variiert werden kann.

Anwendungsgebiete: Mischen von Gas-/Gas- bis Flüssig-/Fest-Phasen niedriger Viskosität in der Lebensmittel- und chemischen Verfahrenstechnik, Löseaufgaben, Halogenierung, Hydrierung, Oxydations- und Reduktionsprozesse, Neutralisation, Oligomerisierung, enzymatische und mikrobielle Prozesse, Begasungen bzw. Absorbtionsprozesse, Fermentierungsprozesse, Abluft- und Wasserreinigung, Kohlenwasserstofftrennung.

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© Mischer-Handbuch, Vulkan-Verlag GmbH
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