Aufbau: Aus einer Düse wird ein Flüssigkeitsstrahl durch einen Einlaufkonus gespritzt und dabei Flüssigkeit der Umgebung nachgesaugt. Diese Mischdüse ist in meist mehrfacher Ausführung in einem zylindrischen oder rechteckigen Behälter angebracht. Mischvorgang: Der aus der Treibdüse austretende Flüssigkeitsstrahl erzeugt durch seine Geschwindigkeit im Einlaufkonus des Diffusors einen Unterdruck, wodurch aus dem Behälter ein Flüssigkeitsstrom angesaugt und mitgerissen wird. Der Treibstrahl mischt sich dabei mit der angesaugten Flüssigkeit und beschleunigt diese. Infolge der hohen Turbulenz im Diffusor ergibt sich ein innig vermengtes Flüssigkeitsgemisch. Im Auslaufkonus des Diffusors wird die Strömungsgeschwindigkeit teilweise in Druck umgesetzt. Der aus dem Strahlmischer austretende Gemischstrom breitet sich kegelförmig aus und reißt aus seiner Umgebung weitere Flüssigkeit mit. Bei richtiger Anordnung eines oder mehrere solcher Strahlmischer entsteht in dem Behälter eine dreidimensionale Strömung, die den gesamten Inhalt in kurzer Zeit homogen vermischt, ohne dass eine drehende Bewegung entsteht.
Anwendungsgebiete: Mischen und Umwälzen von Flüssigkeiten sowie Auflösen von festen Stoffen in Flüssigkeiten ... Grenze: Flüssigkeit muss pumpfähig sein.
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