1.0 Mechanische Mischer mit zwangsläufiger Mischgutbewegung und vertikaler Mischwelle
- Kesselmischer mit zentrischer Mischwellenlagerung und stationärem Mischbehälter
- Vertikale Mischwellen mit oberem Antrieb
- Zylindrischer Mischbehälter mit ebenem Behälterboden
Aufbau: Aufbau Mischvorgang: Die Beschickung des Wechselbehälters erfolgt entweder außerhalb des Mischers oder direkt über die Mischerhaube durch Einsaugen oder Einpumpen der Rohstoffe. Die Pressplatte wird in den Mischbehälter abgesenkt, wodurch der Behälter während des Mischvorgangs als geschlossenes System funktioniert und das Behältervolumen an die jeweilige Ansatzgröße angepasst werden kann (Ansatzgröße zwischen 20 und 85 % des Behältervolumens) so dass unabhängig vom Batch-Volumen stets ein optimaler Wirkungsgrad gegeben ist. Durch ein einziges, zentrisch gelagertes, rotierendes Mischwerkzeug, welches zwischen Behälterdeckel und Behälterboden totraumfrei auf- und abbewegt wird, erfolgt die sofortige Benetzung von Füllstoffen in der Flüssigkeitsvorlage. Durch die Steuerung von Prozessdruck, Dreh- und Vorschubgeschwindigkeit des Mischwerkzeugs wird in kürzester Zeit eine optimal dispergierte, homogene Mischung hergestellt. Der doppelwandige Behälter, das Mischwerkzeug und die Bodenplatte können zur Regelung der Prozesstemperatur gekühlt bzw. beheizt werden. Vor dem Austrag wird die fertige Mischung durch Anlegen von Vakuum bei langsamer Bewegung des Mischwerkzeugs vollständig entlüftet. Der Mischbehälter kann durch Absenken der Pressplatte zum Behälterboden direkt über einen Bodenauslass entleert werden oder auch zur Entleerung in eine Auspressstation verfahren werden.
Anwendungsgebiete: Einmischen von pulvrigen Füllstoffen und flüssigen Additiven in Polymere zur Herstellung von pastösen bis flüssigen Produkten in einem weiten Viskositätsbereich
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