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Magnetrührwerk

Anwendung: Niedrigviskose Produkte aus Prozessen, in denen sterile Produktionsbedingungen notwendig sind (Pharmazie, Biotechnik, Lebensmittel), in denen toxische Produkte verarbeitet werden (No emission) oder in denen sehr hoher Druck herrscht. Für alle im Produktionsmaßstab denkbaren Behältervolumina, typischerweise zwischen 20 l und über 10.000 l.

Die sonst notwendige und über geeignete Dichtungen abzudichtende Wellendurchführung in den Behälter wird durch die hermetisch dichte Magnetkupplung ersetzt. Um das über Permanentmagnete übertragene Drehmoment in wirtschaftlich vertretbaren Grenzen zu halten, liegt die Mehrzahl der Anwendungen im niedrigen Viskositätsbereich.

Mischvorgang: Magnetrührwerke werden von oben, überwiegend aber von unten in den Behälter eingebaut. Fast ausschließlich sind die Rührwerkzeuge sog. Schnellläufer, die bei Umdrehungen von > 200 min'1 einen möglichst kleinen Drehmomentbedarf haben. Typische Rührwerkzeuge sind Marine-Propeller, verschiedene Impeller-Bauarten, aber auch Zahnscheiben und Rushton-Turnbinen. Die dominierende, vom Prozess her definierte Rühraufgabe bestimmt die Auswahl des Rührwerkzeugs und den damit verbundenen optimalen Strömungs-verlauf im Behälter.

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