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Konusmischer

 

Nomenklatur:

Mechanische Mischer mit zwangsläufiger Mischgutbewegung und schräger Mischwelle

Aufbau: In einem konusförmigen Behälter, dessen spitzes Ende nach unten gerichtet ist, rotiert eine schräg zur Symmetrieachse geneigte (meistens) Vollschnecke am Mantel entlang. Die Schnecke rotiert dabei noch um ihre eigene Achse.

Mischvorgang: In dem stehenden Mischbehälter dreht sich die Mischschnecke sowohl um ihre vertikale Achse als auch über in Joch geführt an der Behälterwand entlang. Dabei wird das Mischgut von unten nach oben gefördert. Außerhalb des direkten Bereiches der Mischschnecke strömt das Produkt wieder in einer spiralförmigen Bewegung nach unten. Durch die konische Form des Mischers strömt das Mischgut mit abnehmendem Durchmesser von oben nach unten mit zunehmender Strömungsgeschwindigkeit. Die Intensivmischung findet im unteren Bereich des Mischbehälters statt. Ein auf dem Joch mitfahrender Klumpenbrecher/-verteiler kann eingebaut werden um Komponenten mit leichter bis mittlerer Klumpenbildung zu entklumpen.

Anwendungsgebiete: Mischen, Homogenisieren von Pulvern und Granulaten z.B. in der Chemie-, Pharma-, Nahrungsmittel- und Kunststoffindustrie ... Mischprobleme aus den verschiedensten Branchen wie Futtermittel, Kräuter, Bremsbelagmassen, Quartzsand etc. sind lösbar ... Mischen angefeuchteter bis pasteuser Massen einwandfrei möglich.

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