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Knetmischer mit Austragsschnecke
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Nomenklatur:
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1.0 Mechanische Mischer mit zwangsläufiger Mischgutbewegung und horizontaler Mischwelle
- Zweiwellenmischer
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Aufbau: In einer Doppelmulde rotieren zwei gegenläufige Knetarme. Eine Schnecke ist parallel zu den zwei Knetarmen angebraucht und liegt in einer dritten Mulde etwas vertieft.

Mischvorgang: Bei diesen Maschinen rotieren in einer Doppelmulde zwei gegenläufige Knetarme mit unterschiedlicher Drehzahl, etwa im Verhältnis von 2:3. Sie berühren sich meist tangential kurz vor dem Trogsattel. Durch den Schaufeldruck wird das Mischgut an den Sattel des Troges angepresst und zerteilt. Ein Teil verlässt dabei den Wirkungsbereich des einen Knetarmes und wird durch den zweiten Knetarm erfasst. Das gleiche geschieht auch mit dem Mischgut, das durch den zweiten Knetarm über den Trogsattel geschoben wird. Es werden laufend neue Materialschichten der Wirkung von Scherkräften unterworfen, wodurch neue Oberflächen gebildet werden, in welche die Komponenten eindringen können. Während des Misch-Zyklusses transportiert die Austragsschnecke das Mischgut immer wieder in den Bereich der beiden Knetarme, unterstützt dabei die Mischphase und verkürzt die Mischzeit. Zur Entleerung wird die Drehrichtung der Schnecke umgesteuert. (Text: Linden)

Anwendungsgebiete: Chemische Industrie, Farben-, Lack- und Druckfarbenindustrie, Kaugummiindustrie, Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Kunststoffindustrie, Kitt- und Dichtungsindustrie, pharmazeutische und kosmetische Industrie

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© Mischer-Handbuch, Vulkan-Verlag GmbH
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